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Energieentwicklungsplan für Algerien
Im neuen Fünfjahresplan werden weiterhin groß angelegte petrochemische Infrastruktur, Flüssiggastankstellen und Raffinerieerweiterungsprojekte umgesetzt. Gemäß den mittelfristigen Entwicklungsaussichten der Erdölvorprodukte wird die Kohlenwasserstoffproduktion weiter zunehmen. Es wird die Umsetzung einer Vielzahl von Projekten zur Verstärkung und Erweiterung von Pipelines, insbesondere im Bereich Erdgas, fördern, um die Inlandsnachfrage zu maximieren und die Exportkapazität zu erhöhen. In den nächsten Jahren werden auch nachgelagerte Mineralölprodukte stärker entwickelt, insbesondere bei Neubauprojekten.
Die Stromproduktionskapazität wächst weiter. Der mittelfristige Entwicklungsplan sieht den Bau eines neuen 4000-MW-Kraftwerks vor, um den wachsenden Strombedarf des Landes zu decken. In Bezug auf die Strom- und Gasübertragung verfügen 98% der Haushalte in Algerien über Strom und 44% der Haushalte sind an Erdgas angeschlossen.
Die Bergbauabteilung von Aneng plant, jedes Jahr in den Bau von 14,000 km Übertragungsleitungen und 9,300 km Erdgaspipelines zu investieren, damit die riesigen ländlichen Gebiete Erdgas und Strom nutzen können.
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